Für Erlebnis-Hungrige

Ein japanischer Teegarten auf der LGS

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Petra Sattler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(07821) 95490-160
sattler@lahr2018.de

Im Rahmen des Freundschaftstags „Konnichiwa Lahr“ rückt auch der japanische Garten im Bürgerpark in den Blickpunkt

Bereits seit 11 Jahren besteht der Kontakt zwischen dem in Lahr lebenden Ikebanameister Kikuto Sakagawa und dem Inari Jinja Schrein in Kasama (Japan). Dort pflegt man die längste Tradition der im Ursprungsland der Chrysantheme häufigen Chrysanthemenfeste. Mittlerweile hat sich mit der dortigen Stadt Kasama eine Freundschaft entwickelt, in der beide Städte für ihr jeweiliges Chrysanthemenfest voneinander lernen. Hier in Lahr sind dies die asiatischen Gestaltungen zur Chrysanthema am Urteilsplatz sowie die besonderen Sorten und Kultuformen japanischer Chrysanthemen, insbesondere des in Deutschland und wohl auch in Europa einzigartigen „Ozukuri“. Im fernen Japan nimmt man sich ein Beispiel an den Lahrer Marketingkonzepten rund um die Chrysanthemen, um dort der seit 100 Jahren gepflegten Tradition zu neuer Attraktivität zu verhelfen. Der so durch den Austausch über die Jahre gewachsenen Freundschaft wird auf der Landesgartenschau im Treffpunkt Lahr mit einem japanischen Gartenbeitrag Rechnung getragen. In Abstimmung mit der japanischen Stadt Kasama hat Richard Sottru von der Abteilung öffentliches Grün der Stadt Lahr dort einen intimen Teegarten entstehen lassen, der eine ganz eigene Atmosphäre von Abgeschiedenheit und Auseinandersetzung mit der Natur erzeugt, in dem Teegäste und Besucher zur Ruhe kommen können.

Am Eingang bietet ein kleines Wartehäuschen (Koshikake) dem Gast Schutz bis er vom Teemeister eingelassen wird. Von dort aus führt ein schmaler gewundener Weg zum Teehaus, der einen Pfad durch die wilde Natur der Berge suggeriert. Der enge Abstand der Trittplatten zwingt zu einem langsamen Gang und der Konzentration auf die Natur. In der Bepflanzung mit dichtem Bambus, Ahorn, Kiefern und Moosen erzeugt den beabsichtigten Eindruck von Wildheit und Ursprünglichkeit. Verschiedene Laternen, Felsen und ein Wildscheuche aus Bambus tauchen in den wechselnden Ausblicken auf. Wie in den Bergwäldern Japans umhüllt Nebel den Besucher auf seinem Weg zum Teehaus. Wie in den Gärten Kyotos tut sich für die Besucher der Landesgartenschau vor dem Teehaus ein kleiner Platz mit Sitztisch und Sonnenschirm auf. Das Teehaus selbst ist schlicht. Der 4 Tatami (90×180 cm große Reisstrohmatten) große Raum ist vom Boden abgehoben um trocken zu sein. Die Terrasse bietet in Sitzhöhe die Möglichkeit sich zu setzen und den Blick noch einmal im Garten ruhen zu lassen. Die Tatami selbst dürfen nicht mit Schuhen und nur vom Teemeister und seinem Gast begangen werden.

Um vor der Teezeremonie die Hände zu reinigen steht eine wassergefüllte Granitstele mit Schöpfer bereit.

Das Lied der Semi.

Wer den Garten betritt nimmt ein seltsam präsentes Geräusch wahr – das Lied der Semi. Die japanische Zikade wird bis zu 11 cm groß und ist den ganzen Sommer über allgegenwärtig. Durch spezielle Techniken erzeugt das Tier in seiner nur kurzen Lebensphase ein an die Arbeit mit einer Flex erinnerndes Geräusch mit einer Lautstärke bis zu 100 Dezibel. Es gibt kaum einen japanischen Film in dem der Gesang der Zikaden im Hintergrund nicht wahrnehmbar ist, und jeder Japantourist wird sich an dieses omnipräsente und alles durchdringende Geräusch erinnern.

Wie die anderen Gärten im Treffpunkt Lahr, wird auch dieser Garten nach der Gartenschau zurückgebaut und macht Platz für das an dieser Stelle bereits vorbereitete Fußballfeld.

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Ansprechpartner zum Inhalt dieser Presseinformation:

Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH, Petra Sattler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 07821/95490-160, sattler@lahr2018.de

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