Für Erlebnis-Hungrige

„Woodhenge“ auf der Landesgartenschau

Salisbury in England hat „Stonhenge“, die Landesgartenschau in Lahr freut sich über „Woodhenge“. So lautet zumindest der spannende Arbeitstitel des Beitrags, den das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof im kommenden Jahr auf der Landesgartenschau in Lahr präsentieren wird. Die Arbeiten an der Rahmenkonstruktion – durchweg gestaltet aus historischen Baumaterialien – sind beinahe fertiggestellt und wurden am Dienstag, 8. August, von Margit Langer (Geschäftsführerin Vogtsbauernhof), Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller und Ulrike Karl sowie Tobias de Haёn (Geschäftsführung Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH) vorgestellt. „Für mich sind die Vogtsbauernhöfe ein Paradebeispiel regionaler Kultur und Geschichte“ zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Müller in seiner Einführung begeistert. Umso größer ist bei ihm die Freude, dass der Beitrag aller Vorraussicht nach auch über die Dauer der Landesgartenschau hinaus im Seepark seinen Platz behält. Die Holzbalken stammen aus einem Bauernhaus, das in Alpirsbach abgerissen wurde und dessen historische Baustoffe den Vogtsbauernhöfen überlassen wurden. Allein schon diese massiven Balken, die kreisförmig am Rand der Seepromenade aufgestellt wurden, wirken eindrucksvoll auf dem Gelände. Bis zu Beginn der Gartenschau werden sie nun durch verschiedene weitere historische Baustoffe wie Schindeln, Sandstein ergänzt und präsentieren dann durch bäuerlichen Jahresablauf und zugleich den Jahresablauf der Vogtsbauernhöfe mit achtmonatiger Öffnungszeit und viermonatiger Winterpause.  Der Beitrag bildet zugleich das Portal zur Gesamtpräsentation des Landkreises, für Margit Langer ist er ein wunderbare Verbindung zwischen Schwarzschwald und Rheinebene. Im Veranstaltungsjahr ist im Rahmen von „Woodhenge“ jede Menge geboten: Ferienprogrammangebote für die jungen Gartenschaufans, handwerkliche Präsentationen und vieles mehr.