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Stahlbaufirma legt Zeitplan bis zur Eröffnung der Landesgartenschau  am 12. April vor

Die Ortenau-Brücke soll noch vor dem 12. April, dem Beginn der Landesgartenschau Lahr, so weit fertiggestellt werden, dass eine Nutzung während der Landesgartenschau möglich ist. Nachdem die am Brückenbau beteiligte Stahlbaufirma zu Beginn der vergangenen Woche mitgeteilt hatte, aufgrund personeller Engpässe den angekündigten Liefertermin der beiden fehlenden Stahlüberbauteile bis Mitte Februar nicht einhalten zu können, liegen nun konkrete mögliche Folgezeitfenster vor. Vertreter der Verwaltungsspitze (Oberbügermeister Dr. Wolfgang G. Müller, Bürgermeister Tilman Petters) , des Gemeinderats bzw.  Aufsichtsrates (Roland Hirsch, Rudolf Dörfler, Roland Wagenmann, Sven Täubert) und der Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH (Tobias de Haёn) reisten am vergangenen Samstag nach Stemwede, um sich direkt im Werk ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten zu machen und im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Stahlbaufirma realistische Zeitfenster zu erarbeiten. Zur fachlichen Begleitung nahm Stephan Göggel, technischer Leiter der Firma Herrenknecht AG, an der Fahrt teil. Daraus resultierend hat die Firma nun einen Zeitplan der internen Fertigung vorgelegt,  nach dem eine Realisierung bis zu Beginn der Landesgartenschau möglich und realistisch ist. Damit alle Folgemaßnahmen (Freigabe, Prüfungen) noch vor dem 12. April durchgeführt werden können, ist eine Anlieferung bis Mitte März erforderlich, die Sperrung der B 415 für ungefähr 21 Tage für Montage und Schweißarbeiten schließt sich unmittelbar an die Anlieferung an.

Die Verwaltungsspitze und die Geschäftsführung der Landesgartenschau Lahr 2018 GmbH gehen zum momentanen Zeitpunkt davon aus, dass die Brücke am Eröffnungstag für den Publikumsverkehr freigegeben ist. Dennoch werden mit Blick auf die engen Zeitfenster mögliche Alternativen geprüft. Möglich wäre die  Wegeumleitung über die Fußgängerampel und die Unterführung Mietersheim. Der Fußweg der Besucher würde sich in diesem Fall um rund 80 Meter im Vergleich zum Rundweg über die Ortenau-Brücke verlängern. Während die Arbeiten im Werk in Stemwede auf Hochtouren laufen, sind vor Ort auf der Baustelle bereits Ergebnisse sichtbar. Im Laufe des morgigen Donnerstags wird der Pylon aufgestellt, an dem die Seile zusammenlaufen, die die Brückenkonstruktion tragen.

Der Pylon, der zur Aufhängung der Brückenüberbauteile dient, wird bereits heute aufgestellt.