Für Erlebnis-Hungrige

Kunst auf der Landesgartenschau

Farbenfrohe Kunstbegegnungen

Skulpturen, Fotoarbeiten und Installationen von 24 Künstlerinnen und Künstlern überwiegend aus der Region werden in den Außenbereichen der Landesgartenschau zu sehen sein. 16 davon gehören dem Lahrer Kunstverein „L’Art pour Lahr“ an.

Das Gelände der Landesgartenschau ist in Anlehnung an das Logo in drei Farbräume – grün, gelb und blau – aufgeteilt. Die Kunstobjekte der Ausstellung greifen die Farben sowie das Leitthema, wächst. lebt. bewegt.‘ auf“, erläutert Kuratorin Tamara Tziroulnikoff. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine „Kunst-Reise“ durch die Farbräume begeben. „Im Norden durchwandern wir den grünen Raum, Sinnbild des Frühlings. Über den schwungvollen Brückenschlag tauchen wir ein in den blauen Raum des Seeparks.“ Bei Sonnenschein empfängt uns hier eine erfrischende Stimmung. Richtung Süden dominiert Gelb, das Wärme ausstrahlt. Mit der farbenfrohen Vielfalt wollen die Kunstwerke Freude schenken. Spannend ist es der Kunst draußen im Dialog mit der Natur – nicht wie gewohnt in Museen oder Galerien – zu begegnen. In den Gärten, auf den Wiesen und Wäldchen, entlang der Wege möchten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Objekten die Menschen auf der Landesgartenschau erfreuen und bewegen.

Kleingartenpark

Walter Fugmann,

Lahr

Blaue Fische weisen den Weg

Blaue Fische weisen den Weg zum See der LGS. Auch als Traumziel für sich selbst. Sie freuen sich schon sich im neuen Natursee zu tummeln und das rege Treiben der Badegäste zu beobachten. Leider ist einer der Fische schon sehr mitgenommen durch das umweltbelastete Wasser seines vorherigen Lebensraumes.

Bürgerpark

Eva Schniedertüns-Gornik,

Bühl

Grüner Platz

Die Sitzobjekte sind aus über 60 Jahre alten Bäumen gearbeitet, die im Dezember 1999 durch den Orkan „Lothar“ im Waldgebiet um Bühl-Neusatz entwurzelt wurden. Mit Waldarbeitern suchte die Künstlerin damals einige dieser Baumstämme aus, um sie in den folgenden Jahren zu bearbeiten. Ihre Intension war, aus diesem altgewachsenen, zerstörten Holz etwas „Neues“ zu schaffen und die Erinnerung an diese Bäume in anderer, künstlerischer Form zu erhalten. So entstanden auch die Baumstammsitze, die auf der Landesgartenschau Lahr als Sitzgruppe „Grüner Platz“ die Besucher zum Verweilen einladen.

Peter Link,

Offenburg

Fotokunst

Es ist mir ein künstlerisches Anliegen, markante Gebäude von Ortschaften so zu verfremden, dass die Objekte überraschend anders, jedoch wiedererkennbar bleiben. Auf diese Weise habe ich auf der Landesgartenschau vier bekannte Lahrer Bauwerke ausgestellt und damit gewissermaßen die Innenstadt auf die Gartenschau gebracht. Da diese Bilder im Hain der Philosophen, also im “Grünen Bereich” stehen, wurden meine Fotoarbeiten dem Thema entsprechend auch in der Farbe Grün gestaltet.

Rüdiger Seidt,

Forbach

Vogelhaus-Triptychon

„Eigentlich ist dem vergnüglichen, heiteren Betrachten der drei Vogelhäuschen nichts hinzuzufügen. Auf Anhieb wird die verheißungsvolle Assoziation zum fröhlichen Vogelgezwitscher im Frühling geweckt. Auf die Andeutung einer Mahnung ist souverän verzichtet.“(Johannes Wunsch, Forbach)

Monika Kropshofer,

Koblenz

Metamorphose

Vier auf transparente Platten gedruckte Fotomotive aus dem Gartenschaugelände mit einem Akzent auf der Farbe Grün sind mit Techniken der Malerei weiterbearbeitet worden. Sie treten in einen Dialog mit der Umgebung und stehen für Wachstum, Gestaltung und Schutz der Natur.

Seepark

Jean-Luc Ringwald,

Lahr

Von Mensch zu Mensch

Die 5 Figuren sind sowohl Bestandteil als auch Beobachter der Landschaft. In intensiven Blautönen sollen die 4 m hohen Eichenholzobjekte als klarer Kontrast zur Umgebung wirken und den Blick des Betrachters von weitem auf sich lenken.

Tilman Krieg,

Kehl

Primavera

Die Arbeiten von Tilmann Krieg erforschen die Möglichkeiten der Fotografie über die Grenzen zweidimensionaler Darstellung hinaus und setzen sie großformatig in Beziehung zu Raum, Form und Umgebung.

Marion Bekker,

Ettenheim

Blau-wächst-lebt-bewegt

Die Installation von Marion Bekker greift das Thema der LGS auf und überträgt es auf die biologische Evolution. Die blau schimmernden Stäbe erheben sich unvermutet aus dem Grün und verändern sich allmählich – mit jedem Schritt und jedem Blickwinkel des Betrachters.

Heinz Treiber,

Ettenheim

Zwei Rondelle

FARBRINGE IM KREISFELD

ZENTRISCH – UNZENTRISCH

ZUM FLORALEN BILD

IN BEWEGUNG GEBRACHT ENTWICKELN

SINN TÄUSCHUNGEN

BEWEGUNGEN IM RAUM

Heinz Treiber,

Ettenheim

Vier Lichtaugen

KELCHE ZUM LICHT GENEIGT

FARBEN SPIELEN

MIT DEM LICHT

BLÜTEN GLEICH

L’Art pour Lahr,

Lahr

Sieben blaue Segel

Die sieben blauen Segel sind eine Gruppenarbeit von KünstlerInnen des Kunstvereins L‘Art pour Lahr für den blauen Bereich der LGS. Die Reihenfolge von der E-Werk-Bühne aus gesehen: ganz links Christa Ferreira-Peres, Renate Henninger, Walter Fugmann, Nadja Meffert, Klaus Burth, Rudi Heim, ganz rechts Roswitha Vallendor. Die Künstlerinnen haben bereits ein Jahr vor Beginn der Gartenschau Bilder gemalt, danach einigte man sich auf jeweils einen Entwurf, der dann in Druck ging. Die Segel drehen sich nach der Laune des Windes der aus allen Richtungen kommend diese mal heftig oder zaghaft flattern lässt. Sie dienen als Windrichtungsanzeiger, ästhetisches Objekt und verbinden Himmel und See miteinander.

Armin Göhringer,

Zell am Harmersbach

Figur mit Rad

Figur mit Rad steht als Metapher für Bewegung und Zeit.

Die zeitliche Komponente zeigt eine menschliche Figur, die ein Rad über eine Strecke bewegt.

Das matte Schwarz des Holzes kontrastiert mit dem leuchtenden Blau in der Tiefe und

verweist auf die Dualität von Innen und Außen, von Geist und Körper.

Kurt Hockenjos,

Lahr

Im Laufe der Zeit

Alles unterliegt der Zeit.

Die runde, geteilte Fläche symbolisiert das Fließende aber auch die Fülle aller Gegensätze.

Der rechte Winkel ist die Stabilität, der Zusammenhalt einer Gemeinschaft, die Grundlagen unseres Denkens und Handelns.

Die sich nach oben verjüngende Form ist das nach “ höherem “ Strebende, dem Ziel entgegen gehen.

Alles wird sich unaufhaltsam verändern, nichts bleibt wie es heute ist.

Regine Staudenmeyer-Türck, Kippenheim

Zeltstadt

Bodeninstallation aus 87 Zelten, 20 bis 80 cm hoch, in Gruppen angeordnet auf insgesamt etwa 50 Quadratmetern Fläche.

Die Zelte werden zum Teil von der Blumenwiese überwachsen und verschwinden darin, obwohl das Gras in ihrem Bereich geschnitten wird.

L’Art pour Lahr,

Lahr

Nester

In den Bäumen sind etwa 40 unterschiedlich große Nest-Objekte installiert.

Ihre Formen sind kugelig, langgestreckt oder schalenförmig.

Sie sind nicht überall auf den ersten Blick zu sehen, manche müssen entdeckt werden.

( Regine Staudenmeyer-Türck, Cosima Lipps, Dorothea Jöster, Ina Breig-Köchling )

Beate Angeloni-Baldoni,

Baden-Baden

Zehn Kopfbedeckungen

Mein Beitrag für die Landesgartenschau Lahr trägt den Titel “Zehn Kopfbedeckungen”. Hierzu habe ich ganz besondere Hüte gestaltet, die auf humorvolle Weise verschiedene Typen zeigen und markante Merkmale der Stadt Lahr und der Region reflektieren. Von „Golfers Kappe“ über den „Bollenhut“ bis zum „Zylinder Kork“, eine Hommage an die örtliche Narrenzunft, ist für jeden Kopf etwas dabei. In strahlendem, sonnigen Gelb leuchten sie den Besucher*Innen entgegen, um sie zu erheitern.

Johann Türck,

Kippenheim

Gelber Baum

Der gelbe Baum verbindet die Form und das Material mit den vielen (auch neu gepflanzten) Bäumen der LGS. In seiner abstrahierten, strengen Form und der leuchtenden Farbigkeit ist er trotzdem Kunstprodukt.

In seiner Einzelstellung und Signalwirkung regt er vielleicht zum Nachdenken über das Objekt „Baum“ an.

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