Für Erlebnis-Hungrige

Seepark – Her mit dem schönen Leben!

Kommen Sie mit uns in den Seepark!

Schon auf dem Scheitelpunkt der Brücke erblickt man den neuen Bade- und Natursee im Zentrum dieses größten Parkteils. Vor den Besuchern öffnet sich die Seeterrasse mit ihrem neuen Gastronomiestandort, dem „Haus am See“. Die mit großen Kiefern bestandene Terrasse lädt zum Verweilen ein. Von hier aus kann man dem lustigen Treiben im Badesee- und Landschaftssee und am Strand zusehen.

Das „Haus am See“ ist aber nicht nur Gastronomie, sondern auch Technikzentrale für den Badesee, Umkleideräume und Toiletten und bietet auch Platz für die Sanitäter oder die Gewässerbeaufsichtigung. Die Gastronomie steht künftig das ganze Jahr zur Verfügung.

Direkt neben der Brücke findet der Besucher den Ausstellungsbeitrag „Grabgestaltung und Denkmal“. Der eine oder andere wundert sich vielleicht darüber, aber kaum ein Ort wird mit mehr Interesse besucht, als dieser. Vielleicht liegt es daran, dass man sich hier noch unbefangen dem Thema widmen kann, weil es ja nicht wirklich ein Friedhof ist. Aber auch die Fachwelt entwickelt dieses Thema weiter und sucht nach neuen Bestattungsformen, die die Friedhöfe mehr und mehr ins öffentliche Grün integrieren sollen.

Schon von weitem hört man die Musik, die von der großen Veranstaltungsfläche herüberschallt. Am Südost-Ufer des Landschaftssees liegt, mit Sicht auf den See, die große Parkbühne, auf der ein Großteil der über 2.000 Veranstaltungen in diesem Halbjahr stattfinden. Da ist man schnell geneigt, sich eine Dauerkarte zu besorgen, um nichts zu verpassen. Und so ein Konzert- oder Theaterabend open air am See, dazu ein Glas Wein und ein Picknick auf der Wiese lassen durchaus Urlaubsstimmung aufkommen.

Von hier aus kann man sich das Auenwäldchen erschließen oder einen der anderen, zahlreichen Lebensräume für verschiedene Tier- und Insektenarten entlang des Südufers. Überhaupt finden sich im sogenannten Saum, der den gesamten Seepark umschließt, zahlreiche kleine Biotope und sogenannte „Wiesenzimmer“, in denen man, fernab vom Badebetrieb, sein eigenes Biotop entdecken kann. Warum nicht einmal durch den Fuchsbau rutschen oder im Eichhörnchen-Kogel schaukeln.

Aber wir wählen heute den Weg übers Wasser. Allerdings nicht mit dem Boot, sondern trockenen Fußes über den Steg, der beide Seen trennt. Knapp 130 Meter ist er lang und lädt nicht nur zum Überqueren, sondern auch zum Verweilen ein. Von hier kann man den Badebetrieb beobachten oder zur anderen Seite blickend den Naturseebereich. Ist der Strand bewacht, kann man von hier aus aber auch durch das geöffnete Geländer direkt ins feuchte Element springen.

Am Ende des Stegs gelangt man auf die sogenannte Strandpromenade mit ihrem eigenwilligen Belag aus groben Naturkieseln, in Beton verankert, damit man darauf auch laufen und fahren kann. An einem der Strandpavillons können wir uns jetzt noch mit einem kalten Getränk versorgen und dann dem Ausstellungsbereich des Landkreises widmen. Hier gibt es u.a. Wissenswertes über die Ortenau, über die Landwirtschaft in der Region und der Baden-Württembergische Forst präsentiert hier alles zum Thema Wald und seine Bewirtschaftung – und die eine oder andere kleine Überraschung haben sich die Förster bestimmt auch diesmal wieder ausgedacht.

Seepark Stegmatten
Seepark Stegmatten

Jetzt besteht die Möglichkeit zur Rast auf einer der zahlreichen Bänke entlang der Strandpromenade und man kann von hier aus einen Blick auf die Ufergärten im Natursee werfen, oder wir wandeln noch ein wenig entlang des Wechselflors zu den Wassergärten, die das Thema Wasser auf ihre eigene Art interpretieren.

Auch ein schöner Tag auf der Gartenschau neigt sich irgendwann dem Ende zu. Da trifft es sich gut, dass der Ausgang schon in Sichtweite ist – wäre da nicht noch der Regionalmarkt, der einem die Gelegenheit gibt, sich mit regionalen Produkten zum Essen, Trinken oder Pflanzen zu versorgen und für sich und andere eine Erinnerung vom Gartenschaubesuch mit zu nehmen.

Der letzte Blick fällt auf das sich wiegende Schilf- und Gräsermeer kurz vor dem Ausgang, von dem aus wir direkt wieder zum Parkplatz oder zu unserem Bus oder zum Bahnhof gelangen.

Klingt nach Leben und Entspannung, oder?